Pfefferminze ganz
Die Pfefferminze ist eine - vermutlich zufällig entstandene - Kreuzung zwischen der Wasserminze ( Bachminze) und der Grünen Minze (Krauseminze), wobei die Grüne Minze ebenfalls eine Kreuzung zwischen Rossminze und der Rundblättrigen Minze ist.
Die Pfefferminze unterscheidet sich von den anderen Minzen Arten insbesondere durch einen hohen Menthol- und niedrigen Carvongehalt, deshalb entsteht ein schärferer Geschmack und daher auch der Name "Pfeffer"minze.
Durch das ätherische Pfefferminzöl das in den Blätter enthalten ist, wird sie frisch oder getrocknet gerne für Teeähnliche Getränke, Teemischungen oder als Gewürz verwendet.
Da die Pfefferminze erst seit 1696 bekannt ist, fehlt sie in den Kräuterbüchern der Antike und des Mittelalters. Andere Minzen wurden jedoch schon früher verwendet.
In arabischen und nordafrikanischen Ländern ist Pfefferminztee ein Nationalgetränk.
Die Pfefferminze ist eine der beliebtesten Heilpflanzen und wurde im Jahre 2004 zur Arzeneipflanze des Jahres gekürt.
Die übliche Lebensmittelqualität jedoch, weist einen für die arzneiliche Anwendung, meist viel zu geringen Wirkstoffgehalt auf.
Wichtigster Wirkstoff ist das ätherische Öl, ferner auch Labiatengerbstoffe, Flavonoide und andere.
1 Esslöffel pro Tasse, Ziehdauer: 5-10 Minuten.















